Linsensalat

Info

Zu Unrecht fristen die nahrhaften Hülsenfrüchte meist nur ein Schattendasei in unseren Küchen. Für Salate eignen sich am besten kleine, beim Garen bissfest bleibende Sorten wie die grünen Puy-Linsen aus Frankreich oder die schwarzen Beluga-Linsen, die ihren Namen der Ähnlichkeit mit schwarzem Kaviar verdanken. Die Belugas werden übrigens auch in Bayern angebaut und sind in einigen Bioläden erhältlich.

Zutaten für 4 Personen

Linsensalat
  • 500 g Linsen, am besten schwarze „Beluga“
  • 100g geräucherter Bauchspeck (Wammerl)
  • 1 Bund Lauchzwiebeln
  • 3 große Zehen Knoblauch
  • 1 Sträußchen Thymian, ersatzweise getrocknet, einige Basilikumblättchen zum Garnieren
  • 2 Teelöffeln Kapern
  • Reichlich Olivenöl, ein Schuss Essig
  • Salz, 3 getrocknete Peperoncini

Zubereitung

Linsen in Wasser bissfest kochen. Beluga brauchen ca. 20 Minuten. Dann abgießen und auskühlen lassen.

Speck fein würfeln. Lauchzwiebeln (mit Grün) waschen und in dünne Röllchen schneiden. Knoblauch abziehen und in feine Scheibchen schneiden. Perperoncini fein hacken.

Speck in wenig Olivenöl auslassen. Wenn er schön knusprig ist, Zwiebeln, Knoblauch, Pepernoncini und Thymian für ca. 30 Sekunden dazugeben und schwenken, dann sofort vom Feuer nehmen und auskühlen lassen.

Linsen mit Speck, Zwiebeln, Knoblauch und Thymian vermengen. Kapern dazu geben. Mit viel Olivenöl, Salz und einem Schuss Essig abschmecken. Im Kühlschrank abgedeckt mindestens 30 Minuten durchziehen lassen. Vor dem Servieren mit ein paar Basilikumblättchen garnieren.

Weinempfehlung

Chardonnay von Schödl, W47
Alternativ passt auch ein nicht zu schwerer Rotwein.

Leben ohne Wein ist möglich, aber sinnlos.