
Das kleine Weingut liegt in der Ortschaft Brazzano di Cormons, an den Hügeln nahe der Grenze zu Slowenien. Unser Freund Fabiano Riz produziert hier mit seinen Brüdern eine Vielzahl von reinsortigen Weiß- und Rotweinen. Die Weine sind klassisch ausgebaut, preiswert und von überzeugender Qualität. Auch beim Weingut Riz genießt der in Friaul äußerst beliebte Tocai einen besonderen Stellenwert.

Weinproben bei der Familie Riz sind nur schwer nüchtern zu überstehen. Deftige Brotzeiten der Mama sorgen dafür, dass man trotzdem bei Kräften bleibt. So macht Wein Einkaufen Spaß!

In Friaul gibt es eine Unmenge von kleinen Weinproduzenten, von denen die meisten sehr viele verschiedene Weine produzieren. Für seine Weißweine ist das Friaul ja berühmt, aber es gibt dort auch feine rote Tropfen. Die Rotweine vom Weingut Riz sind genau das Richtige für Weintrinker, die mit holzfassgelagerten Tanninprotzen nichts anfangen können und eher gradlinige Weine bevorzugen, die eben vor allem nach der Traubensorte schmecken, aus der sie gekeltert werden.

Das Weingut von Thomas Kitzmüller liegt nur wenige hundert Meter entfernt von der Cantina der Familie Riz. Wie unschwer aus dem Namen zu erraten, haben die Kitzmüllers österreichische Vorfahren. Das Weingut ist winzig und man wundert sich, wie die Stahltanks in die kleine Cantina hinein geschafft werden konnten.

Die Familie vermietet übrigens auch hübsche Appartements, z. B. in dem gelben Haus auf dem Foto, wo sich auch die Cantina befindet. Wenn wir das Friaul besuchen, quartieren wir uns selbst gerne dort ein. Lage und Atmosphäre sind ideal für einen Urlaubsaufenthalt direkt an der Weinquelle in Friaul. Auf Wunsch stellen wir den Kontakt auch gerne für unsere Kunden her.
Nähere Infos zum Agriturismo sind auf der
Website von Thomas Kitzmüller auch in Deutscher Sprache verfügbar.

Das Weingut von Sergio Mottura befindet sich in Civitella d'Agliano, einer hübschen Ortschaft oberhalb des Tibertals, ca. 25 km südöstlich des umbrischen Orvieto gelegen. Für seinen Latour a Civitella, einen in französischern Eichenholzfässern ausgebauten Grechetto, ist Sergio Mottura mehrfach mit 3 Gläsern, der höchsten Auszeichnung in der italienischen Weinbibel Gambero Rosso, bedacht worden. Auch der klassisch ausgebaute Poggio della Costa hat diese Auszeichnung bereits eingeheimst und zeugt vom meisterhaften Umgang des Kellermeisters mit der Grechetto-Traube.

Für uns und viele unsrer Kunden spielt es eine wichtige Rolle, dass Sergio Mottura bei der Erzeugung seines Weines den Richtlinien des biologischen Landbaus folgt. Einzelheiten können Sie dem
Prüfzertifikat und der entsprechenden
EU-Verordnung 2092/91 entnehmen.

Die französischen Holzfässer, in denen Sergio Mottura seine edelsten Weine ausbaut, lagern in einem 20 m in die Tiefe reichenden Tuffsteinkeller im bzw. unter dem alten Ortskern von Civitella d'Agliano. Dort betreibt er auch das Hotel "La Tana dell'Istrice", das wir für einen Urlaub in der Region nur wärmstens empfehlen können. Weitere Informationen finden Sie auf der
Internetseite von Sergio Mottura, die auch auf Englisch verfügbar ist.

Das Weingut liegt in Castiglione in Teverina an der Grenze zu Umbrien und den Weinlagen um Orvieto. Von den netten Leuten und den vernünftigen Preisen waren wir sehr angetan, ganz zu Schweigen von der beeindruckenden Qualität des Paterno.

Falls man sich in der Gegend in Urlaub befindet, kann man nur dazu raten, sich bei Trappolini mit offenem Wein für den Alltag zu versorgen. Sowohl der rote als auch der weiße "sfuso" sind von einwandfreier Qualität und äußerst preiswert. Mit einer Jahresproduktion von über 150.000 Flaschen ist das Weingut Trappolini unser "größter" Lieferant.

Das Landgut der Familie Buccelletti liegt in einem zauberhaften Seitental des Flusses Chiana, nämlich im Chio-Tal, in der Nähe von Castiglion Fiorentino und Arezzo. Es wird von zwei tatkräftigen Frauen geführt, die den Betrieb seit 1996 völlig umgekrempelt haben. Die Wein- und Olivenölproduktion wurde auf den modernsten Stand gebracht.

Etwa drei Hektar Weinreben und 15 Hektar Olivenplantagen bilden die Grundlage für die hervorragenden Produkte des Guts, deren Qualität uns sofort überzeugt hat. Die Weine sind ausgewogen und ausgesprochen edel, obwohl seit der Neustrukturierung des Betriebs noch nicht allzu viele Jahre ins Land gegangen sind. Das biologisch erzeugte Olivenöl "Olivolo" sucht ohnehin seinesgleichen!

Die "Casali in Val di Chio" sind von der Familie liebevoll renovierte Bauernhäuser, die nun Touristen zur Verfügung stehen. Wer seine Ferien gerne in der Toskana verbringt, kann sich auf der
Homepage der Azienda genauer über die wirklich wunderschönen Häuser und Appartements informieren.

Wir können einen Ferienaufenthalt bei "Casali in Val di Chio" nur wärmstens empfehlen, denn wir haben selbst schon mehrfach den Urlaub im "Borgo St. Stefano" verbracht. Die Berge rund ums Tal laden zum Wandern und Radfahren ein, die Cafes im nahen Cortona und natürlich der Pool am Haus zum Faulenzen. Für Mountainbiker gibt es einen Führer, in dem die schönsten Routen beschrieben sind.

Seit fünf Generationen erzeugt die Familie Nocentini Wein im Chianti-Gebiet. Das Weingut liegt bei Loro Ciuffena im Arnotal zwischen Florenz und Arezzo am Fuße des gewaltigen Pratomagno-Massivs und umfasst ca. 40 ha Gesamtfläche. Davon sind 5 ha mit Wein und 4 ha mit Olivenbäumen bepflanzt. Für den Wein wird der Tradition entsprechend hauptsächlich (90%) die Sangiovese-Traube angebaut, der Rest verteilt sich auf Canaiolo, Malvasia Nera, Cabernet Sauvignon und Trebbiano.

Enzo Nocentini legt viel Wert auf den reinsortigen Ausbau seiner Weine, deshalb findet dieser Umstand auch besondere Erwähnung auf dem Etikett ("cento per cento"). Sein Betrieb nimmt seit ca. 10 Jahren an einem Agrarumweltprogramm zur Föderung ökologisch schonenden Landbaus teil, das u.a. eine Reduzierung des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln vorsieht. Grundlage dieses Förderprogramms ist die EU-Verordung 1257/99, bzw. deren Vorläufer 2078/92.

Die Familie betreibt übrigens auch einen Agriturismo mit ganz neuen, sehr hübschen Appartements. Hier kann man seinen Urlaub mitten im Weingut verbringen. Zudem ist es nicht weit nach Florenz und Arezzo, und die herrliche Landschaft des Pratomagno-Gebirges lädt zum Wandern und Mountainbikefahren ein. Weitere Informationen zum Weingut Tiberio sind auf der
Homepage der Familie Nocentini verfügbar.

Antonio und Marinella Bernardini gehen auf ihrem Gut Santo Stefano sehr vielseitigen Tätigkeiten nach. Sie erzeugen Wein, Olivenöl, Honig und Kräuter, daneben vermieten sie auch Ferienwohnungen und betreiben ein Restaurant. Besonders angetan sind wir vom reichhaltigen Angebot an Honigspezialitäten aus biologischer Bienenhaltung.

Die Wein-Cantina von Antonio Bernardini ist winzig, aber auf dem neuesten Stand der Technik. Nachdem wir während unseres Aufenthalts im Chio-Tal 2005 die Weine des Jahrgangs 2003 ausgiebig getestet hatten, war es für uns keine Frage, dass wir sie in unser Sortiment aufnehmen. Seit Herbst 2006 bieten wir auch das auf dem Landgut produzierte erstklassige Olivenöl an.
Wie die "Casali in Val di Chio" befindet sich das Landgut St. Stefano im Chio-Tal nicht weit von Arezzo. Die Gäste des Agriturismo genießen einen wunderbaren Ausblick über die Landschaft. In ihrem Restaurant hat uns Marinella einige Male mit ihren fantastischen Kochkünsten verwöhnt. Dabei haben wir zum Beispiel gelernt, wie wunderbar mit Honig bestrichener Schafskäse schmeckt. Weitere Infos zu den Urlaubsmöglichkeiten gibt's auf der
Homepage der Bernardinis.


Der Remushof liegt in der Ortschaft Oslip in der Nähe von Eisenstadt im Weinbaugebiet Neusiedlersee-Hügelland. Die Weinbaugemeinde Oslip ist ein charakteristisches Dorf des Burgenlandes, eingebetet in der Wulkaebene zwischen den sanften Hängen des Ruster Hügellandes und des Leithagebirges.
Durch die klimaausgleichende Wirkung des Neusiedler Sees und die große Vielfalt an Bodenarten herrschen hier optimale Bedingungen für die Produktion einer breiten Palette von Spitzenweinen.

Die Familie Jagschitz gehört zur burgenlandkroatischen Bevölkerungsgruppe, die neben Deutsch auch Kroatisch spricht. Die Burgenlandkroaten sind ursprünglich Flüchtlinge, die während der Türkenkriege im 16. Jahrhundert aus Kroatien flohen und im Westen des damaligen Ungarns angesiedelt wurden. Mit der Auswahl des kroatischen Namens "Žena" (Frau) für eine fantastische Zweigelt-Kreation unterstreicht Dorothea Jagschitz den postitiven Bezug zu den kroatischen Wurzeln der Familie.

Grundlage des Remushof-Mottos "Mit Tradition in die Zukunft" ist die seit sechs Generationen andauernde Pflege burgenländisch-kroatischer Weinkultur in Verbindung mit innovativem Weinbau und modernster Kellerwirtschaft. Die derzeitige Anbaufläche beträgt ca. 12 ha.

Wer mehr über den Weinbau am Remushof erfahren möchte, kann sich dort in hübschen Zimmern einmieten und somit die Abläufe in Weinberg und Keller aus nächster Nähe verfolgen. Weitere Informationen dazu sind auf der
Homepage des Remushofes verfügbar.


Die seit 1895 im Besitz der Familie Köller befindlichen Weingärten erstrecken sich auf ca. 5,5 ha Anbaufläche an den Hängen des Leithagebirges im vom pannonischen Klima begünstigten Weinbaugebiet Neusiedlersee-Hügelland.

Ronald Köller ist Weinbauer mit Leib und Seele; durch seine akribische Arbeit in Weinberg und Keller entstehen handgemachte Weine auf höchstem Niveau. Die Rotweine werden im offenen Eichenbottich vergoren. Biologischer Säureabbau und viel Zeit führen zu samtig milden Weinen mit harmonischem Tanningehalt und dichter Sortencharakteristik.

Le terre del catapano - SPQT (Senat und Volk von Troia). Der stolze Name des Weinguts verweist auf die Zeit im Mittelalter, in der die Stadt Troia in Apulien ein unabhängiger Stadtstaat war.
Troia liegt auf den ersten Hügeln, die sich aus der endlosen Ebene von Andria vor dem Apennin erheben. Schon im Mittelalter wurde dort die nach der Stadt benannte rote Traubensorte uva di Troia angebaut und war weithin für ihre Qualität berühmt.

Charakteristisch ist ihr hoher Gehalt von Tannin und Säure, beide zusammen sind ein Garant für gehaltvolle Spitzenweine. Charakteristisch ist aber auch ihre große Empfindlichkeit gegen Pilzkrankheiten, vielleicht war das ein Grund dafür, dass sie in der Gegend um Troia beinahe verschwunden ist. 1995, als sich Mario und sein Team an den ehrgeizigen Plan wagten, der uva di Troia wieder zu neuem Glanz zu verhelfen, gab es im ganzen Gebiet von Troia gerade noch 5 Rebstöcke dieser einzigartigen Traubensorte, die in Privatgärten gepflegt wurden.
Aus diesem Bestand wurde in mühevoller Kleinarbeit auf einem Hügel in Sichtweite vor Troia ein neuer Weinberg aufgebaut. Bis heute umfasst die Anbaufläche wieder 20 Hektar Rebstöcke. Das Gelände zeichnet sich durch steinigen Boden, extreme Trockenheit und dauernden Wind aus. Dies sind ideale Voraussetzungen für die Gesundheit der empfindlichen Rebstöcke, vor allem, wenn man den Regeln des biologischen Landbaus folgend den Einsatz von Spritzmitteln minimieren möchte.
Das Ergebnis sind auch geringe Erträge, aber vor allem ein Lesegut herausragender Qualität, wobei die Ernte dieser besonderen Trauben erst ab Ende Oktober eingebracht wird. Ausgebaut werden die Weine im aus dem 17. Jahrhundert stammenden Keller des Palazzo D´Avalos in Troia. Dieser Keller wurde bereits damals für die Weinerzeugung gebaut. Die Gewölbe bestehen aus Fluss- und Ziegelsteinen und bieten ein einzigartiges Klima für die Reifung der Weine. Lohn der Mühe ist der außergewöhnliche Rotwein Divino di Troia. Ein Wein von unvergleichlichem Aroma mit sehr hohem Gehalt an Extraktstoffen und Säure, der 1 Jahr in Holzfässern ausgebaut wird. Verwendet werden nicht getoastete Eichenfässer - die auf diese Weise oft gewünschten Tanninzugaben sind bei der naturgegebenen Ausstattung dieser Traubensorte völlig überflüssig. Der Wein des Jahrgangs 2007 ist noch verhältnismäßig jung, aber bereits trinkbar. Sein Lagerpotenzial dürfte sich nach Jahrzehnten bemessen. Wollen Sie diesen Wein bereits jetzt genießen, empfehlen wir ihn mehrere Stunden zu dekantieren. Trinken Sie ein Glas "frisch" aus der Flasche, werden Sie eine erhebliche Entwicklung des Weins feststellen, je länger Sie ihn im Glas haben - gerade Letzteres gelingt bei diesem Wein aber meist nur sehr kurz.